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12.06.2008

Nachhaltigkeit – Die Verpackungsindustrie baut Führungsrolle weiter aus

Deutscher Verpackungskongress

Beim 3. Verpackungskongress in Berlin diskutieren Experten den heutigen Stand und die zukünftigen Aufgaben der Verpackungsindustrie beim nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und Rohstoffen

Berlin, 12. Juni 2008. Das Thema Nachhaltigkeit steht beim 3. Deutschen Verpackungskongress im Fokus der Expertendiskussion. „Die deutsche Verpackungsindustrie nimmt seit Jahren beim nachhaltigen Umgang mit Ressourcen eine Vorreiterrolle ein“, weiß der Vorsitzende des Deutschen Verpackungsinstituts dvi Thomas Reiner. „Das gilt für die gesamte Wertschöpfungskette unserer Industrie, angefangen bei den Rohstoffverarbeitern über die Verpackungs- hersteller bis zu Produzenten von Verpackungsmaschinen.“

Die momentane Diskussion zur Nachhaltigkeit stellt die Branche aber vor neue Herausforderungen. Es gilt, die Leistungen der Verpackungsindustrie des letzten Jahrzehnts auf dem Gebiet des Umweltschutzes selbstbewusst herauszustellen. Auf Grund der Forderungen der Öffentlichkeit und des Handels wird jedoch auch noch eine andere Frage wichtig: Setzt sich der „Carbon Footprint“, der den CO2-Ausstoß bei der Herstellung von Verpackung und Produktinhalt misst, als Bewertungskriterium für nachhaltiges Wirtschaften durch?

Ein anderer, noch weiter gefasster Ansatz für die Bewertung könnte die Betrachtung des gesamten Lebenszyklus eines Produkts bzw. einer Verpackung sein, das sogenannte Lifecycle Assessment. Dabei werden sowohl Distributionswege bis zum Verbraucher als auch die Entsorgung und die Rückführung in den Stoffkreislauf betrachtet.

Um die Umweltbelastungen durch die Herstellung von Verpackungen weiter zu reduzieren, setzt die Industrie vermehrt auch auf den Einsatz von Verpackungen aus Biowerkstoffen und umweltschonende Verfahren bei der Produktion herkömmlicher Verpackungen.

Das Deutsche Verpackungsinstitut fordert gerade im Hinblick auf die Erfahrungen mit der Verpackungsverordnung Augenmaß der Politik bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen für die Verpackungsindustrie.

Beim Verpackungskongress 2008 beschäftigt die Experten neben der Nachhaltigkeit das Thema „Time to Market“. Dabei werden Möglichkeiten diskutiert, die Marktreife eines Produkts durch effiziente Entwicklungsverfahren zu beschleunigen.

Der Deutsche Verpackungskongress führt Anbieter von Verpackung und Verpackungstechnik sowie Nutzer – hier insbesondere die Konsumgüterindustrie mit ihren Markenartikelherstellern – zusammen. Der Kongress bietet eine Plattform, auf der man partnerschaftlich voneinander lernen und sich über die neuesten Entwicklungen in der Verpackungsindustrie austauschen kann.

Pressekontakt:

Deutsches Verpackungsinstitut e. V.

Oliver Berndt

Kunzendorfstr. 19
14165 Berlin

Tel. 030.80 49 858-12
berndt@verpackung.org

 

dvi Pressebüro c/o JMA Berlin GmbH

Maren Vergiels & Miriam Burgheim

Torstr. 6-8
10119 Berlin

Tel. 030.44 31 83 22 & 28
vergiels@jeschenko-berlin.de
burgheim@jeschenko-berlin.de


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