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26.11.2010

20. Dresdner Verpackungstagung widmet sich den Materialien, Technologien und Prozessen der Branche

Dresdner Verpackungstagung

Der Countdown läuft. Am 02. und 03. Dezember begrüßen wir Fachleute und Entscheider der Verpackungsindustrie zur 20. Dresdner Verpackungstagung. Unter dem Motto Materialien, Technologien und Prozesse beleuchten Fachleute aus Handel, Industrie, Forschung und Lehre Innovationen und Entwicklungen der Branche. Gemeinsam machen wir die Dreikönigskirche zu einem vitalen Treffpunkt für Verpackungskompetenz.

  • Profitieren Sie von neuen Impulsen.
  • Gewinnen Sie neue Einblicke.
  • Erweitern Sie ihr Netzwerk.

Die Tagung widmet sich in zwölf Fachvorträgen einem breiten Themenspektrum, das von der Lebensmittelsicherheit bei  Faltschachtelverpackungen über neue Wege im Verpackungsmaschinenbau und energieoptimierte Produktionslinien bis zu Mechatronik und Korrosionsschutz reicht.

Einen wichtigen Schwerpunkt bildet dieses Jahr auch der Themenkomplex Migration. Neben dem aktuellen Stand der Diskussion und den rechtlichen Grundlagen geht es um Wege zur Compliance und die Umstellung auf migrationsarme Farben.

Die Dresdner Verpackungstagung wird als Treffpunkt für Verpackungskompetenz vom Deutschen Verpackungsinstitut (dvi) in Kooperation mit der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Fördertechnik und Verpackung (WGFV) veranstaltet.

Das komplette Programm der 20. Dresdner Verpackungstagung finden Sie > hier.

Informationen zur Anmeldung finden Sie > hier

Menschen & Themen: Ein Vorgeschmack auf die 20. Dresdner Verpackungstagung

Produkte aus Händlersicht

Roger Ulke, Vorstand, Konsum Dresden

  • Unterscheiden sich Produkte wirklich?
  • Kann Verpackung der Marke dienen?
  • Was wünscht sich ein Händler?

Nur scheinbar einfache Fragen, auf die Roger Ulke, Vorstand Konsum Dresden e.G. klare Antworten gibt. Roger Ulke schaffte für Konsum – wie der Spiegel schrieb – „die Wende vom muffigen DDR-Laden zum überlebensfähigen Unternehmen“. Und das Handelsblatt titelt: „Wie der gelernte Ladenbauer frischen Wind nach Dresden brachte und mit Einkaufserlebnis und Auswahl Konsum Dresden in die neue Zeit scheuchte.“ Roger Ulke bringt viel fundiertes Know How auf die Dresdner Verpackungstagung. Freuen Sie sich darauf.

Wettbewerbsvorteile durch Energieoptimierung in Produktionslinien

Dr. Holger Grzonka, Leiter Branchenvertrieb Verpackungsmaschinen Siemens AG

Transparenz beim Energieverbrauch
+ Intelligente Steuerung aller Verbraucher
+ Investitionssicherheit mit energieeffizienten Komponenten
= maximaler Return on Investment

Dr. Holger Grzonka zeigt, wie sich Energieoptimierung in Produktionslinien für Unternehmen rechnet. Er benennt die Haupttriebfedern des modernen Energiemanagements, das er als kontinuierlichen Prozess zur Produktivitätssteigerung der eingesetzten Energie sieht. Als Ausgangspunkt eines betrieblichen Energiemanagements von der Mittelspannungsversorgung bis zur Lagerlogistik bietet sich eine ganzheitliche Energieeffizienzanalyse für alle Energieformen an. Darauf aufsetzend kann ein dreigliedriger Prozess (Identifizieren; Bewerten; Optimieren) etabliert werden. Die Integration des Energiemanagements in eine standardisierte Automatisierungsstruktur reduziert dabei die Implementierungskosten.

Darüber hinaus gibt es einen praktischen Leitfaden und Hilfen für Anwender mit der dvi Checkliste energieeffiziente Verpackungsanlage.

Transmodul – Neue Wege und Möglichkeiten im Verpackungsmaschinenbau

Gerhard Schubert, Geschäftsführer Gerhard Schubert GmbH

  • die Zukunft der Verpackungsmaschinen verändern
  • mit optimierter Rationalisierung
  • mit höheren Effizienzen
  • mit größeren Flexibilitäten
  • mit einer neuen TLM-Komponente
  • mit den ersten Transportroboter der Welt
  • mit dem Transmodul Schienensystem

Der Transport von Schachteln und Produkten war 100 Jahre lang mehr oder weniger auf den Kettentransporteur angewiesen - mit allen seinen Nachteilen. 2002 entwickelte die Schubert GmbH einen Vakuumtransporteur, der die Flexibilität der TLM-Verpackungsmaschinen sofort entscheidend verbesserte. Aus dem Vakuumtransporteur wurde dann das Transmodul weiterentwickelt - der erste Transportroboter der Welt.

Mit dem Transmodul gehören Seitenführungen, Abdeckleisten und feste Mitnehmerabstände der Vergangenheit an. Innerhalb einer TLM-Verpackungsmaschine können bis zu 36 Transmodule auf einer Transportstrecke fahren. Das System ist redundant. Sollte ein Transmodul ausfallen, muss man es nur aus der Maschine herausnehmen, neue Module können jederzeit angemeldet werden. Damit begründet das Transmodul die Epoche der redundanten Verpackungsmaschinen.

Themen-Kern: Migration - Umgang mit dem gordischen Knoten

Das Thema Migration zeichnet sich durch hohe Komplexität aus. Gleichzeitig hat es bei negativem Verlauf hohe Außenwirkung, da Medien und Verbraucher besonders im Bereich Lebensmittel sehr sensibel auf unerwünschte Stofftransportvorgänge reagieren.

Optimal wären natürlich inerte Packstoffe, die gar nicht mit anderen Substanzen reagieren. Weil Gold und Platin jedoch für die Lebensmittelverpackung keine Alternative darstellen und Glas nicht immer eingesetzt werden kann, müssen die spezifischen Migrationslimits (SML-Werte) der einzelnen Packstoffe in komplexen Prüf- und Analyseverfahren ermittelt werden. Dabei spielen nicht nur Migrant und Verpackungsmaterial eine Rolle, sondern auch die Art des Lebensmittels, die Materialien des Abfüllprozesses und die dort vorherrschenden Kontaktbedingungen. Erschwerend kommt hinzu, dass Rohstofflieferanten nicht zur Offenlegung der Zusammensetzung ihrer Materialien verpflichtet sind. Alleine im Bereich Druckfarben kommen über 1.500 verschiedenen Substanzen mit zum Teil kleinen Produktionsvolumina zum Einsatz. Dazu wächst die Zahl neuer Substanzen um rund 10 Prozent pro Jahr.

Weil der Übergang von Substanzen aus Druckfarben aktuell nicht zu vermeiden ist und eine technologische Lösung noch in der Ferne liegt, bleibt der Verpackungsindustrie nur, das Mögliche möglichst gut zu machen.

Auf der Dresdner Verpackungstagung zeigt Ihnen Dr. Rüdiger Liske, Head of Global Regulatory Affairs BASF Schweiz, den aktuellen Stand der Diskussion und die rechtlichen Grundlagen. In den anschließenden Fachvorträgen von Dr. Jürgen Towara, Senior Food Contact Expert, Intertek Expert Services und Asmus Wolff, Vice President Supply Chain & Innovation, Van Genechten Packaging geht es um Wege zur Compliance und die Umstellung auf migrationsarme Farben.

Geballtes Fachwissen zum Thema, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten.


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