05.11.2019

Packaging for future: Nachhaltigkeit im Fokus der dvi-Studierendenkonferenz

Deutsches Verpackungsinstitut

Auf einer vom Deutschen Verpackungsinstitut e. V. (dvi) organisierten Konferenz am 12. und 13. November 2019 in Berlin treffen sich Studierende von Verpackungsstudiengängen aus den Bereichen Technologie, Design, Lebensmittel und Marketing mit Unternehmensvertretern sowie Experten und Influencer aus Politik und Gesellschaft. Unter dem Motto "Students for a better tomorrow in packaging - breaking the rules" adressiert die dvi-Studierendenkonferenz entscheidende Zukunftsfragen für Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Wie funktioniert die Gesellschaft der Zukunft und was müssen nachhaltige Verpackungen für sie leisten? Was tun Unternehmen wirklich für mehr Nachhaltigkeit? Welche Bildungsprojekte brauchen wir? Welche Strategien verfolgt die Politik? Und was sind die digitalen Aspekte von Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit?

Um Antworten auf diese Fragen ringen auf der dvi-Studierendenkonferenz rund 80 Studierende von Verpackungsstudiengängen aus Berlin, Hannover, Kempten, Leipzig, München, Stuttgart und Wien mit Führungskräften aus Unternehmen wie Coca-Cola Deutschland, Nestlé, Tetra Pak, Griesson - de Beukelaer, Stabilo, Der Grüne Punkt, Thimm, Jokey, KHS Corpoplast, Pöppelmann und MEG (ein Unternehmen der Schwarz Produktion). Zu den Sprechern der Konferenz gehören Experten und Influencer aus Politik und Gesellschaft.

Neue Denke und frische Impulse

„Wir verfolgen mit der Konferenz verschiedenen Ziele“, erläutert Kim Cheng, Geschäftsführerin des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. „Auf der einen Seite wollen wir den frühzeitigen Wissens- und Know-how Transfer zwischen Industrie und Studierenden fördern. Die Verpackungsmacher von morgen können nämlich schon heute wichtige Impulse geben und zum Treiber für mehr Nachhaltigkeit werden. Deshalb haben die Studierenden auf der Konferenz beispielsweise die Chance, anwesenden Unternehmen ihre eigenen innovativen Ideen vorzustellen und sich zu vernetzen. Auf der anderen Seite sollen die Studierenden aber auch Gelegenheit haben, Politik und Unternehmen in die Pflicht zu nehmen und ihre Forderungen zu artikulieren.“

Zum Programm des ersten Konferenztages gehören Gespräche der Studierenden mit Experten gemeinnütziger Organisationen aus den Bereichen Bildung und Digitalisierung sowie der umweltpolitischen Sprecherin der FDP, Judith Skudelny. Daneben befragt die Bloggerin und Influencerin Louisa Dellert die anwesenden Unternehmensvertreter zu ihren Strategien und Lösungen im Bereich Nachhaltigkeit.

Im Zentrum des zweiten Konferenztages stehen eine Reihe von Workshop, in denen die Studierenden Nachhaltigkeitsprojekte von Unternehmen aus der Sicht von Industrie, Marken und Konsumenten kritisch hinterfragen und eigene Forderungen ableiten.


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