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dvi-News 02/2009

Winfried Batzke, Geschäftsführer dvi
Winfried Batzke, Geschäftsführer dvi

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das Ringen um einheitliche internationale Bewertungsstandards für die Klimarelevanz von Produkten geht weiter. Auch wenn durch die Diskussionen um die Finanzkrise im Moment andere Themen mehr im Vordergrund zu stehen scheinen, gehören Regelungen zum Kohlendioxid-Ausstoß doch nach wie vor zu den entscheidenden Rahmenbedingungen der Zukunft.

Die unten stehende Meldung zum Kohlendioxid-Label in Deutschland weist darauf hin, dass der Austausch zwischen den Unternehmen, Institutionen und der Politik weitergehen muss, um sowohl umweltpolitische Ziele als auch vernünftige wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen zu erreichen.

Den Rahmenbedingungen und dem Austausch widmen wir uns sowohl beim Seminar Europäisches Verpackungsrecht/ REACH am 26./27.03.2009 in Frankfurt/Main als auch beim Deutschen Verpackungskongress am 7. Mai 2009 in Berlin. Mehr dazu in dieser Ausgabe der dvi-News.

Übrigens: Auch im Februar können wir wieder (wie bereits im Januar) 4 neue Mitglieder im dvi begrüßen.

Viel Spaß beim Lesen!

Winfried Batzke

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Neue Mitglieder

Weitere 4 neue Mitglieder für das dvi

Packaging Excellence Center

Das Packaging Excellence Center (PEC) ist ein Kompetenzzentrum für Verpackungs- und Automatisierungstechnik. Als Verein bringen wir unsere Mitglieder aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Vom Weltmarktführer im Bereich Verpackungsmaschinen über Familienunternehmen und Zulieferern bis hin zu Hochschulen und spezialisierten Ingenieurdienstleistern sind Akteure aus allen Bereichen im PEC vertreten. Es dürfte damit das größte Kompetenzzentrum der Verpackungsbranche in Europa sein.

Das Kompetenzzentrum stellt eine Plattform für den Erfahrungsaustausch und eine Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik dar. Es unterstützt seine Mitglieder bei der Umsetzung von Innovationen und initiiert Kooperationsprojekte. Weitere wichtige Aufgabenbereiche liegen im Aufzeigen von Anwendungspotenzialen in neuen Technologien, Initiativen im Bereich Aus- und Weiterbildung und der Erleichterung des Zugangs zu nationalen und europäischen Fördergeldern. Weitere Informationen unter
www.packaging-excellence.de

ARTEBENE packaging

design – sourcing – service: Packaging is our passion

Artebene ist spezialisiert auf die Entwicklung designorientierter Verpackungen. Das inhabergeführte, mittelständige Unternehmen ist seit 1985 Partner für Industrie und Handel in Europa, wenn es um hochwertige und stilvolle Verpackungen geht. Das Design selber entsteht zielgruppenorientiert in unserem eigenen Studio nach einem Design-Code, der ein umfangreiches europäisches Trendscouting ebenso berücksichtigt, wie selbstverständlich die Vorstellungen und Wünsche unserer Kunden.

Unsere Designer sind kreative Macher: Von der Konzeption bis zur Spezifikation. Was unsere Kunden neben dem Design am stärksten überzeugt, sind Lösungskompetenz und Erfahrung: Design, Beschaffung und Service aus einer Hand! Weitere Informationen unter

www.artebene-packaging.com .

DVS System Software GmbH & Co. KG

Im April 1985 als Dossmann Verpackungs-Service gegründet, wurde die Firma 1994 in DVS System Software GmbH & Co. KG umbenannt. Seit dem 01.01.2009 ist Herr Dirk Verborg der neue Gesellschafter und Geschäftsführer. DVS System Software hat sich auf Problemlösungen für die Druck- und Verpackungsindustrie, d.h. auf die Abbildung der durch den Kundenauftrag individuell bestimmten Geschäftsprozesse spezialisiert. Grundlage der Entwicklung ist dabei die integrative Betrachtung technischer, wirtschaftlicher und organisatorischer Prozesse. Wir realisieren und unterstützen dies durch eine vollständige interne Vernetzung im Unternehmen und durch eine externe Vernetzung zu Kunden, Lieferanten und Kollegenbetrieben und bieten damit unseren Kunden eine durchgängige und optimale Problemlösung an. DVSERP ist eine modular aufgebaute Software und lässt sich individuell an die Bedürfnisse und Anforderungen des Unternehmens anpassen. Die DVS Module ermöglichen eine schnellere und präzisere Informationserfassung und Weitergabe. Das System übernimmt selbst Verwaltungsarbeiten und gewährleistet eine hohe Transparenz der technischen, organisatorischen und administrativen Abläufe. Das Resultat ist eine verbesserte Produktivität und Effizienz in der Verwaltung und Technik.
Weitere Informationen: www.dvserp.de

GE Fanuc Intelligent Platforms

Diese Firma stellen wir Ihnen in der nächsten Ausgabe der dvi-News vor.

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Terminkalender 2009

Zu folgenden Veranstaltungen laden wir Sie herzlich ein:

Basiswissen Verpackung
09./ 10.03.2009 in Leipzig

Verpackungsprozesse und -maschinen
18. - 20.03.2009 in Waiblingen

Fachenglisch Verpackung
26. - 27.03.2009 in Berlin

REACH und Europäisches Verpackungsrecht
26./ 27.03.2009 in Frankfurt

Employer Branding
24.04.2009 in Berlin

Packstoffe und Packmittel im Vergleich
28./ 29.04.2009 in Berlin

Deutscher Verpackungskongress

07./ 08.05.2009 in Berlin

Packaging Design
14./ 15.05.2009 in Berlin

Preiserhöhungen durchsetzen
26.05.2009 in Berlin

Verpackungsentwicklung und -optimierung
17. - 19.06.2009 in Nürnberg

 

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Deutscher Verpackungskongress 2009

Der Deutsche Verpackungskongress, am 07.05.2009, zeigt anhand von Fallstudien, Vorgehensweisen und „Erfolgsgeschichten“ auf, wie in der Zeit weltweiter ökonomischer Verunsicherung, Märkte erschlossen und Markterfolge gesichert werden.

Veranstaltung: Deutscher Verpackungskongress 2009, Thema: „Sicheres Wachstum auf neuen Wegen“

Zeit und Ort: 07.05.2009, 10.00 – 17.00 Uhr im Steigenberger Hotel Berlin

Programmauszug:

  • Moderator Normen Odenthal (zdf „heute nacht“)
  • “Veränderungen erfolgreich gestalten“ - Thomas Reiner, Vorstandsvorsitzender dvi
  • „Wie man Packungen ’packender’ macht“ - Dr. Hans-Willi Schroiff, Corporate Vice President Market Research, Henkel AG & Co. KGaA
  • „Durch neue Verpackungsgestaltung bekannte Produkte interessanter machen“ - Josef Tillmann, Geschäftsführer, B & C Tönnies Fleischwerk
  • „Sicher wachsen in neuen Märkten – am Beispiel Osteuropas“ - Dr. Hanno M. Bästlein, Vorsitzender des Vorstands und Finanzvorstand, Constantia Packaging AG
  • „Schaffung von Produktionskapazitäten durch Effizienzsteigerung“ - Rainer Frerich-Sagurna, Geschäftsführer, Kellogg Manufacturing GmbH & Co. KG
  • „Mit Beteiligungskapital wachsen“ - Jochen Baumann, Mitglied der Geschäftsleitung, Deutsche Beteiligungs AG

Anmeldung und ausführliche Informationen:

www.verpackungskongress.de
oder rufen Sie Herrn Berndt direkt an unter Telefon: +49 30 8049858-12.

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Verpackungsakademie

Rechtliche Themen im Verpackungsbereich und REACH

Beim Seminar „Europäisches Verpackungsrecht“ am 26./27.03.2009 werden von Experten bestehende und bevorstehende rechtliche Entscheidungen rund um das Thema Verpackung aktuell diskutiert. Nach Ende der Vor-Registrierungsphase bei REACH wurde nun im Februar im SIEF das weitere Vorgehen besprochen. Die Ergebnisse werden im Rahmen des Seminars vorgestellt, damit Sie sich für zukünftige Herausforderungen im Verpackungsbereich wappnen können. Nutzen Sie die Gelegenheit, mehr Sicherheit in wichtigen Rechtsfragen zu erlangen und treffen Sie dadurch die richtigen Entscheidungen im internationalen Markt. Bauen Sie Ihren Wettbewerbsvorteil aus, indem Sie bereits heute Ihre Produkte und Prozesse auf zukünftige europäische Gesetze und Richtlinien ausrichten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter „Europäisches Verpackungsrecht“.

English for the Packaging Industry

Um besonders effektiv Ihre verpackungs-
spezifischen Sprachkenntnisse
zu verbessern sind ein kompetenter Sprachtrainer und individuelle Betreuung nötig. Darunter verstehen wir einen Kurs in angenehmer Lernatmosphäre mit abwechslungsreicher Methodik und maximal acht Personen. Das bedeutet für Sie, dass der Trainer individuell auf Themen und Vokabeln Ihrer täglichen praktischen Arbeit eingeht ohne zuviel „unnötiges“ Theoriewissen zu vermitteln. In kurzer Zeit lernen Sie kompakt Ihr praktisches Fachwissen ins Englische umzusetzen. Durch die anschließende ½-jährige Nachbetreuung durch den Trainer und ein integriertes Online-Portal können auch nach dem Kurs offene Fragen geklärt werden. Der nächste Kurs findet am 23.-25.03.2009 in Berlin statt.  

Weitere Informationen erhalten Sie unter „Fachenglisch Verpackung“.

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NEUIGKEITEN AUS DER BRANCHE

CO2-Klimalabel ist vom Tisch

Eine CO2-Kennzeichnung von Produkten wird es in Deutschland vorerst nicht geben. Dies geht aus einem Zwischenbericht des Pilotprojekts Produkt Carbon Footprint (PCF) hervor, der kürzlich veröffentlicht wurde. Im Rahmen des PCF-Projekts hatten zehn deutsche Unternehmen unter der Trägerschaft der Naturschutzorganisation WWF, dem Öko-Institut sowie dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung den Ausstoß von CO2 und anderen Treibhausgasen von 15 ausgewählten Produkten über deren gesamten Lebensweg hinweg ermittelt. Dazu zählten Textilveredlung, Dämmstoff, Toilettenpapiere, Weinstabilisatoren, Tiefkühlgerichte, Duschgels, Waschmittel, Fugenabdichtung, Klebstoffe, Erdbeeren, Kaffee, Sporttaschen, Eier, Telefonanschlüsse und Getränkekartons.

Die beteiligten Firmen kamen zu dem Schluss, dass „die Kommunikation eines Indikators zum Beispiel in Form eines Carbon Labels mit einer ausgewiesenen CO2-Grammzahl nicht sinnvoll“ sei. Begründet wurde diese Entscheidung vor allem mit dem Fehlen einer einheitlichen Methodik sowie dem mangelnden Verständnis beim Konsumenten, diese Zahlen richtig bewerten zu können. Im Rahmen der sechsmonatigen Untersuchung waren auch verschiedene, bereits existierende Standards zur Ermittlung und Kennzeichnung von produktbezogenen CO2-Emissionen analysiert worden, die unter anderem in England, Frankreich und der Schweiz im Einsatz sind.

Gleichwohl unterstützen die deutschen Unternehmen nach wie vor die Schaffung eines einheitlichen internationalen Bewertungsstandards. Voraussetzung dafür sei aber die Einigung auf eine allgemein anerkannte Methodik, um die Klimarelevanz alltäglicher Produkte und Dienstleistungen für den Endverbraucher optimal verdeutlichen zu können. Daher wollen alle Beteiligten das PCF-Projekt auch weiterhin fortführen. Sie bestätigen, dass sich durch die exemplarischen Rechnungen die Hauptverursacher von Treibhausgasen in den Lebenszyklen von Produkten sehr gut ermitteln lassen und auf diese Weise Einsparmöglichkeiten aufgezeigt werden können. Die Erfassung von klimarelevanten Emissionsdaten für interne Zwecke und auch die Abfrage solcher Daten bei Lieferanten und Dienstleistern habe sich als durchaus sinnvoll und lehrreich erwiesen, so die einhellige Meinung der Projektpartner. (Quelle: http://informationszentrale.de/index.php?scr=newsaktuelles&show=detail&id=562)

Schluss mit dem Verpackungsfrust

Das fordert der Internetversand Amazon. Im Laufe des Jahres 2009 will das Unternehmen seine Lieferanten dazu bewegen, auf so genannte „frustrationsfreie Verpackungen“ umzusteigen – simple Pappkartons. Auf Umverpackungen aus durchsichtigem Hartplastik, Sicherungsdrähte und Schaumstoff dagegen sollen sie verzichten. Als erster Lieferant hat sich der Spielzeughersteller Fisher Price der Initiative angeschlossen: Er liefert sein Piratenboot über Amazon lediglich in einem braunen Karton aus.

Erstaunlich: gute Konsumstimmung trotz Krise

Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise sind beim Verbraucher noch nicht angekommen. Das sind die Ergebnisse des Marktforschungsunternehmens GfK. Trotz der Turbulenzen stieg der Konsumklima-Index von 1,6 Punkten im September 2008 auf 2,2 Punkte im Januar 2009.

Die Stimmung wird durch die stark rückläufige Inflationsrate und die deutlich nachgebenden Benzin- und Energiepreise gestützt. Dabei steigt die Konsumfreudigkeit meist beim „kleinen Luxus“, vor allem bei Lebensmitteln. Während die Ausgaben für Non-Food seit Jahren zurückgehen, steigen sie für Güter des täglichen Bedarfs laut GfK kontinuierlich an. (Quelle: www.intermeat.de)

SusPack – Conference on Sustainable Packaging, Internationale Konferenz zu nachhaltigen Verpackungskonzepten, 12. März 2009, KölnMesse, Congress Centrum Nord im Rahmen der AnugaFoodTec

In den letzten Jahren haben die Diskussionen um Umweltschutz, Recycling und Ressourcenknappheit innovative Lösungen für nachhaltige Verpackungen auf den Weg gebracht. Die Konferenz Sustainable Packaging – im Rahmen der Fachmesse AnugaFoodTec – gibt Ihnen hierzu einen aktuellen Überblick über politische Rahmenbedingungen, Marktentwicklungen, Einflussfaktoren, neue Optionen und ökologische Bewertungen. (Quelle: www.nova-institut.de/suspack)

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