Informationen der Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V.

AUSGABE 1/2003

Die Informationen der Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. dienen der Information der Mitglieder und Freunde, die mit der Leipziger Arbeitsstelle in Kontakt sind, über wichtige Vorhaben und Arbeitsergebnisse. In den veröffentlichten Mitteilungen werden ferner Nachrichten berücksichtigt, die für die Mitglieder und Freunde des Instituts von Interesse sind.

Im Jahr 2003 erscheinen die Informationen im 9. Jahrgang. Sie können beim Referat Wirtschaftsförderung der IHK zu Leipzig, Telefon 0341 1267-1322, angefordert werden bzw. über Faxabruf Nr. 0341 217383-328 abgerufen werden.

Die gemeinsame Geschäftsstelle des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. (DVI) und des Bundes Deutscher Verpackungsingenieure (BDVI) stellt die Informationen den Interessenten weltweit über das Internet zur Verfügung. Adresse: info@verpackung.org, Homepage: www.verpackung.org


Vorschläge für einen effektiveren Verpackungseinsatz und für die Verbesserung der Verpackungsqualität des 20. Leipziger Verpackungsseminars

Vorschläge für einen effektiveren Verpackungseinsatz, für die Verbesserung der Qualität von Verpackungen und für eine progressive Lösung aktueller Verpackungsprobleme sind die wichtigsten Ergebnisse des 20. Leipziger Verpackungsseminars, das am 19. November 2002 mit Vertretern aus Forschungs- und Entwicklungsstellen sowie Verpackungsherstellern und -anwendern im Bildungszentrum der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig durchgeführt wurde. Das Seminar war von der Arbeitsstelle des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. in Verbindung mit der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig zum Thema "Neue Verpackungen - Chancen, Möglichkeiten, Probleme" vorbereitet worden.

Im Verlauf des Seminars sprachen Experten aus der Forschung und der Praxis. Schwerpunkt der Vorträge waren traditionelle und neue Anforderungen an die Verpackung, die Entwicklungen im Verpackungsdruck und die Fortschritte, die bei der Entwicklung von Folien und von Verpackungen aus Folien sowie von Karton und von Verpackungen aus Karton erzielt worden sind.

Im Zusammenhang mit der Übersicht über neue Folienentwicklungen wurde der Stand diskutiert, der bei der Erschließung neuer Verpackungsfunktionen erzielt worden ist, so z. B. mit sauerstoffabsorbierenden Folien. Außerdem wurden die Erfahrungen ausgewertet, die bei außergewöhnlichen Einsatzgebieten wie der Raumfahrt für die Verbesserung der Folienqualität gewonnen werden konnten, ganz speziell im Hinblick auf Festigkeit und Dichtigkeit. Als wichtigste Trends für die Entwicklung auf dem Gebiete der Verpackung wurden die Verringerung des Materialaufwandes bei vollständiger Sicherung der Verpackungsfunktionen, die Verbesserung der Verpackungsqualität und die Erschließung neuer Verpackungsfunktionen bezeichnet. Gleichzeitig wurde die Notwendigkeit unterstrichen, neben den neuen Anforderungen, die aus der Erschließung neuer Verpackungsfunktionen resultieren, die traditionellen Anforderungen an Verpackungen systematisch zu überprüfen sowie zu vervollständigen und zu präzisieren.


Neue Kursreihe für Verpackungsspezialisten aus den Reformländern

In Verbindung mit der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig und der Duales System Deutschland AG wird zurzeit in Leipzig eine neue Reihe von Weiterbildungskursen für Verpackungsspezialisten aus den Reformländern Mittel- und Osteuropas vorbereitet. Als Leitthema für die Kurse wurden "Verpackungs- und Verwertungsstrategien" vorgesehen. Im Verlauf der Kurse sollen die Trends, die gegenwärtig bei der Verpackungsentwicklung verfolgt werden, kritisch analysiert werden. Gleichzeitig sollen die Folgen einer Erweiterung der Europäischen Union und der Globalisierung ausgewertet werden. Das Kursprogramm sieht drei Schwerpunkte vor. Dies sind die Trends im Verpackungswesen, die Trends in der Verpackungsverwertung und die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der Zusammenarbeit in Europa. Unter den Trends im Verpackungswesen sind Vorträge und Diskussionen über die neuen Herausforderungen an das Verpackungswesen in Europa und der Welt, über die Verpackung als Qualitätskriterium, über traditionelle und neue Anforderungen an die Verpackung, über die Anforderungen des Handels an Verpackungen und über technologische Fortschritte beim Verpacken vorgesehen.


Aktuelle Fragen der Entwicklung des Recyclings von Verpackungen aus Kunststoff

Die neuesten Fortschritte auf dem Gebiete des Kunststoffrecyclings und ihre Bedeutung für das Recycling gebrauchter Verpackungen sind die inhaltlichen Schwerpunkte des nächsten Leipziger Verpackungsseminars, das am 12. März 2003 im Congress Center Leipzig, anlässlich der TerraTec 2003, der nächsten internationalen Fachmesse für Umwelttechnik und Umweltdienstleistungen, durchgeführt wird. Das Seminar wird von der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig und der Duales System Deutschland AG in Verbindung mit dem Deutschen und dem Europäischen Verpackungsinstitut vorbereitet. Das Seminar findet mit internationaler Beteiligung statt und soll Grundlagen für die Erarbeitung von Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Verpackungsrecyclings und für den internationalen Austausch in Recyclingfragen schaffen.

Im Vortragsprogramm werden die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiete der Verpackung und des Verpackungsrecyclings und die in jüngster Zeit gesammelten nationalen und internationalen Erfahrungen berücksichtigt. So sind u. a. Vorträge über "Aktuelle globale Entwicklungen im Bereich der Verpackungen aus Kunststoff", "Politische Rahmenbedingungen und Finanzierungsinstrumente für das Recycling von Kunststoffverpackungen aus Privathaushalten in Deutschland", "Technische Grundlagen der automatischen Sortierung von Leichtverpackungen aus den Sammlungen des Dualen Systems", "Recycling von Kunststoffverpackungen: Produkte, Vermarktung, Markthindernisse" und "Von Flasche zu Flasche - Neue Entwicklungen im Recycling von PET" vorgesehen. Außerdem stehen zur Diskussion: "Erfahrungen aus der Industrieabfall-Koordinierung in Sachsen unter besonderer Berücksichtigung der Kunststoffabfälle" und "Erfahrungen aus der Stadt St. Petersburg beim Verpackungs-Recycling".


Für die Weiterentwicklung des fachlichen Austausches in Verpackungsfragen

Für die Weiterentwicklung des fachlichen Austausches der europäischen Verpackungsspezialisten haben sich Verpackungsspezialisten und führende Persönlichkeiten aus dem Verpackungswesen Russlands und Usbekistans auf einem Weiterbildungskurs ausgesprochen, der in der Zeit vom 6. bis 13. Oktober 2002 an der Führungskräfteakademie der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig durchgeführt wurde. Der Kurs war die 6. einwöchige Weiterbildungsveranstaltung, die an der Leipziger Akademie in Verbindung mit dem Deutschen Verpackungsinstitut e. V., der Duales System Deutschland AG und dem Russischen Verpackungsverband SOJUZUPAK veranstaltet worden ist. Der Kurs befasste sich spezieller mit neuen Entwicklungen auf dem Gebiete der Verpackung und mit Fortschritten beim Sammeln, Sortieren und Verwerten gebrauchter Verpackungen.

In einer Erklärung begrüßten die Kursteilnehmer die Initiativen des Vorstandes des Europäischen Verpackungsinstituts e. V. zur Weiterentwicklung des Austausches und der Zusammenarbeit in Europa. Sie empfahlen die Einrichtung eines Kommunikationszentrums für Verpackungsfragen und eine Mitarbeit von Fachvertretern ihrer Länder im Europäischen Verpackungsinstitut e. V.


Deutsch-litauischer Erfahrungsaustausch zu Fragen der Verpackungsentwicklung und der Verpackungsentsorgung

Die Fortschritte, die bei der Sammlung, Sortierung und Verwertung gebrauchter Verpackungen in Deutschland erzielt worden sind, und die Vorhaben, die auf diesem Gebiet in Litauen verfolgt werden, waren der inhaltliche Schwerpunkt eines Erfahrungsaustauschs, der in der Zeit vom 3. November bis 10. November 2002 an der Führungskräfteakademie der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig stattfand. Der Austausch war im Rahmen des 6. Weiterbildungskurses für litauische Verpackungsspezialisten von der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig in Verbindung mit der Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. (DVI), der Duales System Deutschland AG (DSD), dem Litauischen Verpackungsverband sowie der Technologischen Universität Kaunas und der Universität Klaipeda vorbereitet worden.

Im Rahmen des Austauschs informierte Diplombiologe Helmut Schmitz von der DSD AG über den Beitrag der Duales System Deutschland AG zur Entwicklung der Kreislaufwirtschaft, über die bisher für Europa gesammelten Erfahrungen sowie über aktuelle nationale und internationale Entwicklungen im Verpackungsrecycling. Vom Vorstand des Litauischen Verpackungsverbandes informierte Dr. Alis Lebedys über das Gesetz der Republik Litauen über das Management von Verpackungen und Verpackungsabfällen vom 25. September 2001, das am 1. Januar 2003 in Kraft tritt. Zur Umsetzung dieses Gesetzes in der Praxis haben mehr als 30 litauische Unternehmen bereits eine Organisation für den Grünen Punkt gebildet, die sich als geschlossene Aktiengesellschaft konstituiert hat. Weitere Themen des Austauschs waren u. a. aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiete der Verpackung, neue Anforderungen an Verpackungen und Fortschritte der Verpackungsentwicklung. In einer Erklärung setzten sich die litauischen Spezialisten für eine Vertiefung der Zusammenarbeit ein. Dabei sollten die Möglichkeiten des Europäischen Verpackungsinstituts genutzt werden.


Für engere Zusammenarbeit in Verpackungsfragen

Für eine engere Zusammenarbeit bei der Lösung von Verpackungsaufgaben sowie bei der Entwicklung der Kreislaufwirtschaft haben sich Vertreter aus dem lettischen Verpackungswesen sowie der ZAAO, der Organisation für den grünen Punkt in Lettland, und der lettischen Abfallwirtschaft ausgesprochen. Die Diskussionen über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit wurden anlässlich eines Kurses durchgeführt, der in der Zeit vom 10. bis 16. November 2002 an der Führungskräfteakademie der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig zum Thema "Verpackung und Umwelt" stattfand. Die Kursteilnehmer wurden hierbei ausführlich über die Erfahrungen informiert, die in Deutschland bei der Sammlung, Sortierung und Verwertung gebrauchter Verpackungen gewonnen worden sind, und hatten Gelegenheit, die zurzeit modernste Sortieranlage für Leichtverpackungen im Unternehmen SERO Leipzig kennen zu lernen. Im Ergebnis des Kurses begrüßten die lettischen Spezialisten die Initiativen, die der Vorstand des Europäischen Verpackungsinstituts e. V. zur Weiterentwicklung des fachlichen Austauschs und der Zusammenarbeit der Verpackungsspezialisten ergriffen hat. Gleichzeitig unterstützten sie nachdrücklich die Mitarbeit der Fachvertreter ihres Landes im Europäischen Verpackungsinstitut e. V.


Deutsch-estnischer Erfahrungsaustausch zum Verpackungsrecycling

Neue Erkenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiete des Verpackungsrecyclings waren ein Schwerpunkt des 3. deutsch-estnischen Erfahrungsaustauschs, an dem in der Zeit vom 6. bis 13. Dezember 2002 20 Manager aus dieser baltischen Republik an der Führungskräfteakademie der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig teilgenommen haben. Der Austausch fand im Rahmen eines Weiterbildungskurses statt, der von der Führungskräfteakademie in Verbindung mit dem Deutschen Verpackungsinstitut e. V. und der Duales System Deutschland AG zu neuen Entwicklungen auf dem Gebiete der Verpackung und der Verpackungsverwertung vorbereitet worden war. Im Mittelpunkt standen dabei die Erfahrungen der Duales System Deutschland AG. Im Ergebnis der Diskussionen wurde eine Weiterführung des im Jahre 2001 begonnenen Erfahrungsaustauschs vereinbart.


Anforderungen an das Bio-Siegel

Die Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. macht auf Grund von Anfragen zur Etikettierung von Lebensmitteln aus dem biologischen Anbau darauf aufmerksam, dass für die Kennzeichnung der Lebensmittel mit dem Bio-Siegel eine notwendige Voraussetzung erfüllt sein muss. Diese Voraussetzung besteht nach dem Öko-Kennzeichnungsgesetz darin, dass 95 Prozent der Bestandteile des Lebensmittels aus dem biologischen Landbau stammen. Erzeugnisse, die mit dem Bio-Siegel gekennzeichnet sind, haben daher der gleichen Anforderung zu entsprechen, die auch die Anbauverbände in ihren Kennzeichnungsanforderungen festgelegt haben.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Anzahl der ökologisch wirtschaftenden Landwirtschaftsbetriebe von 9 572 im Jahre 1999 auf 11 506 im Jahre 2001 und damit von 2 auf 2,6 Prozent gestiegen. In den neuen Bundesländern beträgt der Anteil der ökologisch wirtschaftenden Betriebe 4,6 Prozent.


Informationsfunktion zahlreicher Verpackungen in der Kritik

Auf eine oft unzureichende Nutzung der Informationsfunktion der Verpackung hat die Stiftung Warentest in der letzten Zeit wiederholt aufmerksam gemacht. So hat der jüngste Test der Stiftung von nativem Olivenöl gravierende Mängel in den Angaben über die Erzeugnisqualität festgestellt. Ein als "Etikettenschwindel" angekündigter Bericht informiert näher über Untersuchungen an 32 Handelsprodukten. Dabei werden neben den Ergebnissen sensorischer und chemischer Prüfungen auch die Verpackung und die Deklaration über den Inhalt berücksichtigt. Während das Test-Qualitätsurteil "sehr gut" überhaupt nicht möglich war, wurden fünf Handelserzeugnisse mit "gut" und zwölf mit "mangelhaft" bewertet.

Besonders problematisch waren die Angaben zur Qualität auf den Verpackungen. Diese mussten in 13 Fällen als "mangelhaft" bewertet werden. Die Gründe für dieses Urteil waren unterschiedlich: Falsche Angaben zur Qualität, falsche Herkunftsangaben und eine unzulässige gesundheitsbezogene Werbung, und dies, obwohl ein 80-seitiges Vorschriftenwerk der Europäischen Union als Anleitung genutzt werden kann.

Die Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. weist hierzu darauf hin, dass viele Lebensmittelhersteller die Forderungen der Verbraucher nach Informationen über die Qualität der Erzeugnisse ungenügend beachten und die Möglichkeiten der auf diesem Gebiet wirkenden Berater nicht nutzen. Aus den USA wurde bekannt, dass angesichts einer ähnlichen Situation die Verbraucher im Durchschnitt 9 Prozent ihrer Freizeit für das Sammeln von Produktinformationen aufwenden. Nach Schätzungen belaufen sich die jährlichen Verluste der amerikanischen Familien infolge der Informationssituation auf durchschnittlich 10.000 Dollar im Jahr. Dies entspricht etwa 20 Prozent der Einzelhandelsverkaufspreise. Der amerikanische Autor James H. Snider geht von einem Schaden in der Größenordnung von einer Trillion Dollar aus.

Näheres in "test", Heft 10/2002, S. 18 bis 23 sowie Homann, R., Löffler, J. und R. Zimmermann: Erfolgsfaktor Kundenerlebnisse. Wege zur interaktiven Marktkommunikation. Zürich, S. 227 bis 231.


20. Verpackungsseminar:
Neue Verpackungen - Chancen, Möglichkeiten, Probleme.

Herausgeber: Deutsches Verpackungsinstitut e. V. und Industrie- und Handelskammer zu Leipzig.

Leipzig: IHK, Referat Wirtschaftsförderung, 30 cm.

Preis gebunden 5,00 Euro (Schutzgebühr)

Der Band enthält im ersten Teil die Kurzfassungen von drei Vorträgen und Thesen zu aktuellen Fragen der Verpackungsentwicklung und im zweiten Teil eine zum Seminar erarbeitete Dokumentation.

Schwerpunkte des ersten Beitrages "Zur Entwicklung auf dem Gebiete der Verpackung: Traditionelle und neue Anforderungen" von Prof. Dr. Dr. Günter Grundke vom Deutschen Verpackungsinstitut e. V., Arbeitsstelle Leipzig, sind Trends, Innovationsschwerpunkte, funktionell programmierbare Verpackungen und die Anforderungen, die heute an Verpackungen zu stellen sind. Im zweiten Beitrag befasst sich Prof. Dr. Ulrike Herzau-Gerhardt von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (FH) Leipzig mit "Trends im Verpackungsdruck". Der Beitrag berücksichtigt speziell die Kriterien der Druckqualität sowie die Verfahrensgruppen der Drucktechnik und die Wiedergabemerkmale auf dem Bedruckstoff. Der dritte Beitrag informiert über "Neue Entwicklungen im Bereich der Lebensmittelverpackung". Die Ausführungen beruhen auf den Erfahrungen des Bereichs Application Development des Unternehmens Wipak Walsrode, die Dipl.-Ing. Reinhard Ruhland vorstellt.

Die Dokumentation im zweiten Teil des Sammelbandes enthält die neuesten Daten zur Verpackungsproduktion in der Welt und in Deutschland sowie zur Verpackungsverwertung und die Ergebnisse einiger Prognosen zu den voraussichtlichen Entwicklungen. Außerdem enthält die Dokumentation Übersichten über die neuesten Normen zur Verpackung und zum Versand von Gütern sowie zur Ermittlung der Transportbeanspruchungen und zum Qualitätsmanagement, ferner Übersichten über neue Rechtsvorschriften für die Hersteller und Anwender von Verpackungen und die neuesten Informationen aus der Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V.


Fortschritte im europäischen Verpackungswesen

Eine Übersicht über wichtige Fortschritte im europäischen Verpackungswesen und über aktuelle Themen des fachlichen Austauschs zu Verpackungsfragen vermittelt die Ausgabe 2/2002 der "Reports, News, Notifications" des Europäischen Verpackungsinstituts. So informiert die neue Ausgabe unter dem Titel "Verstärkung der europäischen Zusammenarbeit in Verpackungsfragen" über die Mitgliederversammlung 2002 des Europäischen Verpackungsinstituts e. V.

Als Foren für den Austausch zu Verpackungsfragen werden ein internationales Seminar zum Verpackungsrecycling, der Verpackungskongress für Mittel- und Osteuropa und das 14. IGWT-Symposium zum Thema "Ware, Handel und Umwelt" vorgestellt. Unter dem Titel "Neue internationale Kurse für Hochschullehrer und führende Persönlichkeiten aus acht Ländern" werden zwei Kurse ausgewertet, die speziell für Professoren und Dozenten im Juli 2002 durchgeführt worden sind und im Jahre 2003 fortgesetzt werden sollen. Weitere Beiträge informieren über einen deutsch-arabischen Workshop zum Verpackungsrecycling und über die Entwicklung des Verpackungswesens in Armenien, außerdem auch über neue Publikationen zur Verpackung und zur Verpackungsverwertung.